Gedichte von….

Dichte Tucho!

....KURT TUCHOLSKY

auch bekannt als...

Kaspar Hauser
Peter Panther
Theobald Tiger
Ignaz Wrobel

9
Jun

Die Trommel

Der einst dem Feind die Hosen klopfte
Der hieß wohl Gustav der Verstopfte.
Die Soldaten,
Ja, die taten
für den Fürsten alles ganz umsonst.
Und sie trugen bunte Fahnen und Gewehre,
Aber vorneweg marschiert vorm ganzen Heere
Eine Trommel, eine Trommel, eine Trommel,
Radibimmel, radibammel, radibommel,
Vom Leibregiment,
Vom Leibregiment,
Das sich nach König Gustav nennt.
ganzes Gedicht lesen »

gespeichert unter: Politisches
9
Mrz

Drei Minuten Gehör!

Drei Minuten Gehör will ich von euch, die ihr arbeitet-!
Von euch, die ihr den Hammer schwingt,
von euch, die ihr auf Krücken hinkt,
von euch, die ihr die Feder führt,
von euch, die ihr die Kessel schürt,
von euch, die mit treuen Händen
dem Manne ihre Liebe spenden –
von euch, den Jungen und den Alten – :
Ihr sollt drei Minuten inne halten.
Wir sind ja nicht unter Kriegsgewinnern.
Wir wollen uns einmal erinnern:
ganzes Gedicht lesen »

gespeichert unter: Politisches
8
Jan

Der Graben

Mutter, wozu hast Du Deinen aufgezogen,
Hast Dich zwanzig Jahr‘ um ihn gequält?
Wozu ist er Dir in Deinen Arm geflogen,
Und Du hast ihm leise was erzählt?
Bis sie ihn Dir weggenommen haben
Für den Graben, Mutter, für den Graben!
ganzes Gedicht lesen »

gespeichert unter: Politisches

Gedicht der Woche

Dir gefallen die Beine nicht

Dir gefallen die Beine nicht, dir gefällt die Kleine nicht, dir gefällt die Große nicht, und du magst die Sauce nicht. Dir gefällt der Opel nicht, und du wärst kein Popel nicht, und dir schmeckt der Steinwein nicht, und dir schmeckt der Rheinwein nicht… Lieber Freund, besinn dich drauf: Worauf herauf – ?

Meistgelesen

Die Lösung

Wenn was nicht klappt, dann wird vor allem mal nicht berappt. Wir setzen frisch und munter die Löhne, die Löhne herunter – immer runter!

Aktuell

Die freie Marktwirtschaft

Ihr sollt die verfluchten Tarife abbauen. Ihr sollt auf euern Direktor vertrauen. Ihr sollt die Schlichtungsausschüsse verlassen. Ihr sollt alles Weitere dem Chef überlassen. Kein Betriebsrat quatsche uns mehr herein, wir wollen freie Wirtschaftler sein! Fort, die Gruppen – sei unser Panier! Na, ihr nicht. Aber wir.